Esu spricht über Engagement und Ausführung

J: Esu, der Gegenstand von Engagement und Ausführung kam mir in den Sinn. Ist das etwas, über das Du mit mir sprechen willst? Ich warte auf die Verbindung mit Dir und auf Deine Erkenntnis.

E: Jess, ich bin hier. Ich fühle, dass es an der Zeit ist, mehr ins Detail zu gehen, über das was Du fragtest. Dies ist ein Gegenstand, welchen wir früher schon kurz erwogen und angesprochen hatten. Es ist ein Thema, das etwas komplex ist in Bezug auf wie die Leute die Angelegenheit betrachten und wie sich das in den Plan von Christus Michael Aton für das Miteinander auf der Erde einfügt.

Die Menschen, welche die Erde bevölkern, denken im Allgemeinen, dass Engagement sie selbst den Wünschen von anderen ausliefert. Sie finden, dass die Ideen von anderen vernünftiger und anregender sind und empfinden ihre eigenen Wahrnehmungen im Vergleich dazu als unangemessen. Sie fühlen in sich selbst eine Art von Unsicherheit und ergreifen den Plan eines anderen als Bestätigung für ihre vorzunehmende Wahl.

Dies ist aus dem Gleichgewicht geraten. Jemand anderes wird die wahren Anforderungen, die einer hat, nicht verstehen, unbenommen wie analytisch oder überzeugend sie auch sein mögen. Der Akt, seine Ideen einem anderen aufzudrängen, ist genauso falsch, wie wenn eine andere Person danach trachtet ihre eigenen Ideen durch die eines anderen zu ersetzen, weil sie empfindet, sie seien besser. Eine Person übernimmt nicht genügend Verantwortung für sich selbst, während eine andere ohne hinreichende Begründung zu viel an Verantwortung für einen anderen übernimmt.

Christus Michael Aton bittet darum, dass seine Schöpfungen ihre Verbindung mit ihm verstehen und danach streben, ihre Existenz auf der Erde innerhalb der Parameter die er aufgestellt hat, zu erforschen. Diesen Inkarnierten wird freier Wille gegeben, aber ihre Entscheidungen sind höchstwahrscheinlich zurückzuführen auf das Annehmen ihrer Verbindung mit ihrem Schöpfer und das Leben in Übereinstimmung mit seinen Plänen, oder aber auf die Ablehnung der von ihm angebotenen klaren Verbindung; stattdessen mühen sie sich ab und leben in Uneinigkeit mit seinen Segnungen. Alles Weitere entwickelt sich aus diesen zwei Optionen.

Jedes der Szenarien wird vom Grad der Akzeptanz des Schöpfers bestimmt. Das Konzept der Verantwortlichkeit spielt eine interessante Rolle bei diesen Entscheidungen. Jene, die ihre Einheit mit Christus Michael Aton anerkennen, finden dagegen, dass der Umfang der sie erwartenden Wahlmöglichkeiten sich exponentiell vergrößert. Die Gesamtheit der Schöpfung ist mit dem Schöpfer verbunden und das Bewusstsein eines Individuums, mit all dem verbunden zu sein, resultiert in einer Art tiefer Harmonie und Erfüllung. Alle Entscheidungen sind richtig, wenn sie sich im Einklang mit Christus Michael Aton befinden. Das beständige Empfinden der Bestätigung erschafft ein Gefühl von Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und Wahl.

Diese tiefgehende Überzeugung über die Angemessenheit der Entscheidungen gestattet dem Individuum, volle Verantwortung für jegliche Wahl und Handlungen zu übernehmen. Alles wird durch den Dialog mit dem Schöpfer bestimmt und alle sich daraus ergebenden Handlungen sind angemessen. Dieses solchermaßen abgesicherte Individuum hat kein Bedürfnis für Überzeugungen oder für die Beherrschung eines anderen bei der Festlegung, welche Richtung sein Leben nimmt.

Individuen, welche nicht auf den Rat ihres Schöpfers hören, übernehmen die Kontrolle über ihre Leben ohne die Sicherheit, dass sie die richtige Wahl treffen. Unmittelbare Ergebnisse mögen als große Errungenschaft erscheinen, aber die Voraussetzungen für diese Entscheidungen und die daraus folgenden Handlungen sind von den Absichten des Schöpfers getrennt. Das Endergebnis ist immer ein Scheitern, weil es sich außerhalb der Übereinstimmung mit Christus Michaels Plan für dieses Universum befindet.

Individuen, welche sich nicht mit ihrem Schöpfer beraten, nehmen die Verantwortungen nicht ernst, die mit ihrer Inkarnation einhergehen. Die Botschaft von Christus Michael Aton wird zu diesem Zeitpunkt weltweit verbreitet, und es gibt wenige, die nicht ein gewisses Verständnis darüber haben, wie die Erde funktionieren soll. Jene die sich dafür entscheiden, seine Wünsche jetzt zu ignorieren, haben keinen Platz in der Einheit der Schöpfung. Wie Christus Michael beschlossen hat, enden diese Tage der Disharmonie und Fehlentwicklung jetzt.

In Anbetracht dieser festgelegten Realität ist das Wissen über das Engagement anders. Wahres Engagement für eine Individuum kommt aus der Erkenntnis über die Rolle, welche er/sie im Plan des Schöpfers spielt. Ein zusätzlicher wichtiger Faktor ist das Wissen, dass kein individuelles Ziel mehr oder weniger wichtig ist als ein anderes. Diese Art von abgesichertem Engagement erlaubt die vollständige individuelle Verantwortung. Jegliche verantwortliche Wahl wird nach einem Dialog mit dem Schöpfer getroffen, um deren Angemessenheit sicher zu stellen. Wenn einmal die Optionen besprochen sind, kann ein Individuum frei darüber entscheiden, was für eine Handlungsrichtung am besten zu seiner/ihrer Situation passt, unter der Voraussetzung, daß die sich immer wieder verändernden Parameter diese Wahl beeinflussen. Der Schöpfer diktiert die Bedingungen für diese Entscheidungen nicht, noch bestimmt er die nachfolgenden Handlungen. Er billigt oder missbilligt einzig den Zweck der Auswahl.

Wenn einmal die Wahl getroffen wurde, dann muss die Handlung daraus erfolgen. Der Schöpfer gewährt weiterhin Unterstützung, selbst wenn sich eine Entscheidung als unangemessen für das Ziel des Individuums erweist. Die Schöpfung gibt Ideen eine Form und dem Menschen wird zugestanden, ein Mitschöpfer auf der Erde zu sein durch die Natur seines freien Willens. Der Mensch denkt im Zusammenhang seiner Existenz und wählt so Handlungsabläufe. Von Rechts wegen sollte er auch für seine Entscheidungen und deren Ergebnisse verantwortlich sein. Oft ist er das nicht. Das Ergebnis seiner Wahl kann unlogisch oder unerwartet sein. Um das zu vermeiden, ist es die Aufgabe des Menschen, sich der Wichtigkeit seiner Wahl bei der Erreichung seines individuellen Ziels innerhalb dieser erschaffenen Welt bewusst zu sein. Ein Großteil Zeit scheitert er daran, die Absichten von Christus Michael Aton zu Ende zu führen.

Die Erkenntnis über die Ausführung ist eine Folge des Einsatzes. Wenn eine Person sich einmal auf einer Idee verpflichtet hat, dann hat das Konzept eine Form und eine Gestalt. Obwohl die Endresultate verschieden ausfallen, so haben sie doch ein Fazit. Wenn die Person, die einen Entschluss fasst, eine Verbindung mit ihrem Schöpfer hat und das Gewahrsein über ihre individuelle Rolle in der Schöpfung, dann zeigt ihre Wahl einen starken Einsatz für den Plan von Christus Michael Aton für sie. Die Entscheidungen, die Abfolge der Ereignisse und das abschließende Resultat widerspiegeln, was der Mensch für seinen Schöpfer zu erreichen wünscht. Die Handlungen bestätigen seinen Schöpfer, sei es voll und ganz oder aber geringschätzig.

Wenn jemand die Absichten von Christus Michael Aton ablehnt, dann bleibt er nur sich selbst überlassen. Die dann erzielten Ergebnisse befriedigen nur sein Ego. Die auf ihn selbst bezogene Schlussfolgerung ist disharmonisch und aus dem Gleichgewicht geraten, was die Absichten der Erde und dieses Universums betrifft. Die Macht dieser Tat erschafft oft eine Blockade für andere, welche danach trachten, ihre eigene Verbindung mit dem Schöpfer zu erkennen. Sie sollten in der Lage sein, ihre individuelle Verbindung selbst zu erkennen, aber die Überzeugungskraft des Ego Gesteuerten übt eine zu starke Anziehungskraft aus, um ihr entgegen zu treten. Zu wenige können die Disharmonie erkennen, welche dieser Handlungsablauf bei ihrem individuellen Vorhaben erzeugt. Zu wenige sind in der Lage, dem Sog zu widerstehen, den dieser äußerliche Anreiz auf ihr ungeformtes Selbstempfinden ausübt.

Im Kontrast zu dieser tiefgreifenden Aushöhlung der Absicht, müssen Lichtarbeiter die Aufgabe übernehmen, Lebensbeispiele zu erschaffen, welche auf ausbalancierten Entscheidungen und abgestimmten Handlungen beruhen. Ein Bewusstsein über das individuelle Ziel gestaltet die Parameter der Erkundung, ohne dass kulturelle Grenzen oder Grenzen durch die Machthaber auferlegt wurden. Der Einsatz bestätigt die Verbindung, begrenzt aber die Wahl nicht. Der Schöpfer möchte seine Schöpfung vollständig erfahren und erwartet von seinen Schöpfungen, alles was möglich ist zu entdecken. Durch seine unbegrenzte Ausrichtung an den Schöpfer, kann die Menschheit unendlich viele Auswahlmöglichkeiten treffen, welche es dem Schöpfer erlauben, sein Universum durch sie zu erfahren. Die Möglichkeiten sind endlos und die Ergebnisse sind jenseits aller Vorstellung.

Esu Immanuel Kumara

Übersetzung: Bernd (8-31-13)

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