Esu spricht über die Verbindung zum Schöpfer

Esu, ich spüre es ist Zeit, über die Verbindungs-Ebenen zu Christus Michael und der Schöpfer-Quelle zu sprechen. Ich sehe eine Trennung  zwischen vorgegebenem Wissen über die  Grundlagen der ganzen Schöpfung  und dem Plan für die Wahlmöglichkeit des Menschen. Äußere Dich dazu, wenn Du möchtest.

Jess, es ist Zeit, wieder zu sprechen. Ich sehe, ihr habt Fragen über was andere gesagt haben, und Ich denke es ist gut, Klarheit zu schaffen über das Ausmaß der Verbindung des Menschen zu seinem Schöpfer. Wir haben euch gesagt, daß der Mensch eine Ausdehnung seines Schöpfers ist. Er ist dazu konzipiert, diese Ebene der Schöpfung  auf eher direkte Weise zu erfahren. Die physischen Wahrnehmungen des Menschen sind entwickelt worden, um seine Interaktionen innerhalb dieser Verständnisebene zu untersuchen.

Wie ihr den Menschen auf der Erde wahrnehmt, steht er mit seiner Umgebung sowohl auf aktive, als auch auf passive Weise in enger Beziehung. Einerseits trifft er Entscheidungen darüber, wie der Kontakt mit seiner Situation herzustellen ist, und andererseits überprüft er ständig, wie er seine Reaktionen anpasst, um bei den unablässigen Herausforderungen, die er erlebt, im Gleichgewicht zu bleiben. Er empfindet sich selbst als jemand, der seinen Kurs mit Hilfe seiner Fähigkeit bestimmt, die ihm zur Verfügung stehenden Optionen beurteilen zu können.

Dies ist tatsächlich, was auf einer Ebene seiner Selbstwahrnehmung geschieht. Der Mensch hat die Entscheidung getroffen, hier auf dieser dimensionalen Ebene zu inkarnieren um zu experimentieren und zu lernen, und das lässt sich am besten durch die Versuchs-und Irrtums-Methode erreichen.  Um die effektivste Vorgehensweise zu lernen, Christus Michaels Vision auszuführen, muß er forschen und Untersuchungen durchführen. Um jedoch mit der Zielsetzung des Schöpfers im Einklang zu sein, darf er auch die Absicht seines Schöpfers nicht außer Acht lassen, während er die Erforschung in Angriff nimmt. Überlegte Entscheidungen sind gewöhnlich eher im Gleichgewicht mit den spirituellen Zielen.

Der Mensch stellt fest, daß seine Entscheidungen und Handlungen durch Emotionen gefärbt werden. Emotionen basieren auf Erinnerungen an vergangene Erfahrungen, mit sowohl positiven, wie auch negativen Ergebnissen, welche die periodisch wiederkehrenden Entscheidungen durchdringen bzw. im Sinne der Information anregen. Er ist bemüht, Unannehmlichkeiten zu vermeiden und mit Leichtigkeit und Freude voranzuschreiten. Seine Handlungen sind  gewissermaßen durch frühere Beispiele programmiert. Dieser Prozess beinhaltet zwar das Treffen von Entscheidungen, ist aber auch durch vorgefasste Meinungen konditioniert. Die  Auswahl dieser Entscheidungen ist nicht völlig frei von einem Bewertungsschema aufgrund der Ergebnisse verschiedener Handlungen.

Entscheidungen werden nie ohne einen Zusammenhang getroffen. Der Mensch muß Möglichkeiten überprüfen, um seine Vorgehensweise zu bestimmen. Untersuchung und Analyse spielen bei diesem Urteilsvermögen eine Rolle, ebenso wie Erfahrung und Instinkt. Entscheidungen sind nicht abgetrennte Vorkommnisse, sondern  werden gegründet auf einer Reihe früherer Ergebnisse, die die neue Wahl gestalten.

Es ist unerlässlich, daß der Mensch die Komplexität des Treffens einer Entscheidung erkennt. Er muß begreifen, daß er  sich auf seine Erfahrungen und seine in der Vergangenheit erworbenen Information stützt, während er die Route zu einem neuen Ergebnis entwickelt und ausgestaltet. Er muß sich auch dessen bewußt sein, daß seine vergangenen Erfahrungen seine Wahrnehmungen färben und daß die von ihm gesammelten Daten nicht vollständig sind. Sein Ziel ist es, Entscheidungen zu treffen, die so informiert und umfassend sind wie möglich. Dies erlaubt ihm, ein ausgeglicheneres Urteil zu fällen.

Dieser Zusammenhang muß dann zusätzlich hinsichtlich seiner spirituellen Parameter erfasst und gemessen werden. Jegliche Entscheidung muß letztendlich unter dem Aspekt ihrer Übereinstimmung mit der Zielsetzung des Schöpfers ausgewertet werden. Die Vision des Schöpfers beinhaltet alle Gesichtspunkte seiner Schöpfung, und die Entscheidungen des Menschen sollten diese ganzheitliche Natur enthalten und darstellen. Keine Entscheidung ist ohne Auswirkungen innerhalb der Erfahrung des Menschen auf der Erde.

Dieser Prozess, Entscheidungen zu treffen, ist so aufgebaut, um der Inkarnationsart des Menschen dienlich zu sein. Er nimmt Geschichte als linear wahr und den Raum, als hätte er Weite. Diese Wahrnehmung gibt ihm die Werkzeuge, um das Experimentierfeld seiner Existenz zu untersuchen. Sein Gewahrsein und Wissen wird in seinen 3D-Begriffen definiert, obwohl sich seine spirituelle Natur zu einer höheren Schwingungsfrequenz hinbewegt als das, was vorher sein Verstehen definiert hat.

Dies ist ein Zwiespalt. Die Analyse durch den Menschen befindet sich im Wandel, auch wenn er sich der Erweiterung der nun  zu untersuchenden Faktoren nicht bewußt ist. Das ist der Grund, warum Entscheidungen, welche zuvor erfolgreich waren, nun fehlschlagen  und zu Fehlinformationen führen. Es wird eine neue Wahrnehmungsschicht benötigt, und zwar eine, bei der sich einige Aspekte an die neuen spirituellen  Komponenten anpassen und andere zu Routine und Gewohnheit werden und wegfallen. 

Diese Schichtung war  nicht zufällig. Das Wesen des Aufstiegs ermöglicht jenen, die aufsteigen, mehr zu verstehen und  die umfassendere spirituelle Natur ihrer Erfahrung  besser zu erkennen. Christus Michael Aton hat bestimmt, daß die Erde aufsteigen wird, und die Auswirkungen dieser Veränderung werden offensichtlich. Die Wahlmöglichkeiten des Menschen bleiben hinsichtlich der  Erfahrung frei, aber ihr Zusammenhang verändert sich.

In diesem Sinne kann man sagen, daß die freien Entscheidungen des Menschen im Rahmen einer bekannten Mustervorlage vorgegeben sind. Die Parameter, die er als bestimmend positiv und negativ, erfolgreich oder misslungen wahrnimmt, sind vorher festgelegt. Die Natur des Erfolges ist extra so erschaffen worden, wobei die Definition von Erfolg den Plan in sich trägt, mit einem universalen Ideal übereinzustimmen. Der Prozess des Treffens von Entscheidungen wurde konzipiert,  um ein Gefühl unabhängiger Erfahrungen bereitzustellen, obwohl die finalen Endergebnisse schon ausgemacht (geplant) waren. Während der Mensch aufsteigt, lernt er mehr über dieses umfassende System, das seine Erforschung als nur eine Schicht nutzt. Er beginnt zu sehen, daß individuelle Entscheidungen für seine physische Existenz notwendig sind, aber auch, daß sein Handeln als Ganzes in den Rahmen einer großen allgemeingültigen Vision passen muß.

Jetzt ist die Zeit, in der der Mensch diese Schichtung von Entscheidung und  Zweckbestimmung  anfängt zu sehen. Es ist klar, daß seine Rolle nun ein Gewahrsein von dieser größeren Vision  hinsichtlich seiner Existenz übernimmt. Die Entscheidungen des Menschen müssen nun mit einer neuen Zielsetzung und Wahrnehmung temperiert (abgestimmt) werden. Sie müssen  wesentlicher Bestandteil eines umfassenderen Entwurfs für den Aufstieg der Erde sein.

Der Mensch ist Teil seines Schöpfers. Seine Verbindung (zum Schöpfer) ist vollständig, ob er dies erkennt oder nicht. Deine Rolle sollte sein ihm zu helfen, diese Erkenntnis zu verstehen.

Esu

Übersetzung: Harald Kühn

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